• lapaletteblu

Mein 1. Blogeintrag (im kreativen Flow)

Hallo ihr Lieben! Erstmal schön, dass ihr hier seid und euch die Zeit für meinen Blog nehmt. Zugegebenermaßen, das Schreiben bzw. das Bloggen ist eher neu für mich. Aber ich werde mich da langsam herantasten und ich finde es persönlich auch sehr spannend, wenn man mal etwas Neues probiert und seine Komfortzone für einige Zeit verlässt.


Ich habe mir gedacht, dass ich meinen Blog nutze um euch auf meine künstlerische Reise mitzunehmen, euch einen Blick hinter meinen Bildern verschaffe und euch zeige welche Lieblingsmaterialien ich verwende und warum. Mit wem ich zusammenarbeite und wo es meine Bilder zu sehen gibt. Ab und an werde ich euch auch zeigen, was und welche Orte mich besonders für meine Gestaltungen inspirieren und vielleicht auch eine kleine Geschichte darüber. Ich freue mich auf jeden Fall über jeden einzelnen von euch, der hier auf meinem Blog ist. Gerne könnt ihr mir auch Fragen zu den einzelnen Werken stellen.


Beim Malen in der Sonne.


Da nach längerer Zeit die Geschäfte wieder offen haben, habe ich die Chance genützt um letzte Woche einen großen Einkauf beim Gerstaecker in der Tabakfabrik in Linz zu machen. Eine ganze Stunde habe ich dort verbracht und für mich ich ist das immer wie ein Paradies. Ein Ort voller Farben und verschiedenen Materialien für Kreative und Kunstschaffende!


Gemeinsam mit einer kompetenten und sehr freundlichen Mitarbeiterin arbeitete ich meine Einkaufsliste ab. Ich wurde fast bei allen Dingen fündig. Als ich dann meine neuen hochwertigen Ölpastelle von Caran d'Ache in meinen Händen hielt war das Gefühl wie Ostern, Geburtstag und Weihnachten zusammen. Ich konnte es kaum erwarten diese Box gefüllt mit 96 diversen NEO Ölpastellen zu öffnen und mit diesen zu malen. Da mir der Magen schon knurrte kam mir der thailändische Food-Truck dort im Gelände gerade recht. Ich bestellte mir ein veganes "Pad Thai" und es war einfach so gut!


Neo-Ölpastelle von Caran d'Ache

Detailfoto von Blüte

Kater Otti stattet Besuch ab.

Gestärkt und mit voller Vorfreude auf die neuen Materialien fuhr ich wieder nach Hause.

Einen Tag später schien die Sonne. Es war Aschermittwoch und man hatte das Gefühl, dass der Frühling nun mit einem bunten "hallo" hereinspaziert. Draußen am Balkon hörte man die ersten Vögel zwitschern und auch meine zwei Kater machten ein ausgiebiges Sonnenbad und träumten wahrscheinlich von einem zwitschernden Mittagshappen. Aber keine Sorge für das Fangen sind sie viel zu träge. :-)


Da ich seit meiner Rückkehr aus Italien in einer Art "Mutter-Tochter-WG auf Zeit" wohne und meistens mit meinen Kunstsachen am Boden in meinem Zimmer arbeite, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen um mein kreatives Schaffen draußen in der Sonne weiterzumachen. Also stellte ich mir die Staffelei auf den Tisch, hörte mir eine lateinamerikanische ruhige Playlist an und begann wieder zu malen. Es dauerte nicht lange und ich war im kompletten Flow. Ich vergaß Zeit und Raum und fühlte mich wieder wie die Reise zwischen den Farben.


Diesmal lies ich mich von einem Foto inspirieren, welches ich damals in Massa, eine Stadt in den Bergen und doch sehr nahe am Meer gelegen in Italien im Oktober gemacht hatte. Dieser romantisch schöne Platz befand sich hinter einer Pizzeria. Das war übrigens einer meiner letzten großen Ausflüge bevor die Maßnahmen in Italien aufgrund von COVID wieder strenger wurden. Dennoch bin ich sehr dankbar, dass ich bis Ende Oktober noch reisen und mir so viele schöne Orte anschauen konnte.


Die Entstehung meines neuen Bildes am Balkon.

Papierstift (Blending Stumps)

arbeiten mit einem Sharper

Ich habe diesmal eine alte Leinwand von mir verwendet. Welche ich mit Acrylfarben in Rot übermalte. Danach habe ich mit meinen neuen Neon Ölpastellfarben von Caran d'Ache darüber gemalt. Diese wurden aus extrafeinen Pigmenten handgemacht zusammengesetzt und die Farben bekommen dadurch eine hohe Lichtechtheit. Ich persönlich arbeite sehr gerne mit diesen, da sie beim Malen nicht zerbröseln wie oft andere Ölpastellstifte. Aber das kommt ganz auf den persönlichen Geschmack an. Was ich daran auch sehr schön finde ist, dass ich so viele verschiedene Grün- und Blaunuancen habe.


Diese Technik habe ich an der Academia di Arte in Florenz kennen und lieben gelernt und seitdem begleiten mich meine Ölpastelle überall hin. Genaugenommen habe ich sie in einem Künstlergeschäft im Zentrum von Florenz, namens "Zecchi" entdeckt und ich habe sie einfach mal mit in meine Kunstkurse genommen. Matteo, einer meiner Kunstprofessoren hat mir damals gezeigt, wie ich am besten die Farben benutze und Verläufe damit machen kann.


Was mich an dieser Technik wohl am meisten fasziniert?

Ich glaube es sind zwei Dinge: Erstens, dass ich sie mit meinen Fingern verwischen kann und so eine ganz andere Verbindung zu dem Bild bekomme und zweitens, dass ich damit nicht zu sehr ins Detail gehen kann. Dies schafft für mich den optimalen Kontrast zu meinen schwarz-weiß Illustrationen, die voller Detailreichtum sind. Was man aber auch machen kann - gerade wenn man größere Flächen zum Verwischen hat - dann eignen sich so genannte "Shaper" oder "Blending stumps" (Papierstifte). Bei dem Bild oben siehst du wie ich einen Shaper verwendet habe. Hat natürlich auch den Vorteil, dass die Hände dann nicht voller Farbe sind nach einiger Zeit aber ich persönlich mag das manchmal ganz gerne. Gehört irgendwie für mich als Künstlerin dazu. :-)


Naja, ich hoffe, ich konnte euch heute einen kleinen kreativen Einblick in meine Arbeit geben!


Bis bald,

eure Laura von la palette blu


www.lapaletteblu.com











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